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Rückblick

Crowdfunding der Volksbank ein voller Erfolg

Crowdfunding Mobile KG

Unser Crowdfunding Projekt zur Finanzierung unserer Mobilen-KG im Kinzigtal in Zusammenarbeit mit der Volksbank Lahr war ein voller Erfolg. 3.440 EUR konnten wir mit 286 Unterstützern sammeln. Das ist ein Rekordergebnis von über 340 % Zielerreichung. Mit 1.420 € unterstützt die Volksbank Lahr unser Projekt. Wir sind begeistert über den Zulauf und die positiven Stimmen, die wir erreichen konnten. Wir haben es geschafft Mukoviszidose ein Stück weit bekannter zu machen und unsere notwendige Mobile Physiotherapie im Kinzigtal zu sichern. Herzlichen Dank an alle Unterstützer und alle Spendensammler.


Worum geht es in diesem Projekt?


In Deutschland sind rund 8000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene von der unheilbaren Erbkrankheit Mukoviszidose betroffen. In der Ortenau haben wir ca 50 Betroffene. Die Krankheit erfordert eine kombinierte Behandlung. Die tägliche Inhalation von Medikamenten, die Atemübungen ,die Krankengymnastik, die Einnahme von Antibiotika, von schleimlösenden und atemwegserweiternden Medikamenten, die Einnahme von Bauchspeicheldrüsenpräparaten, Vitaminen sowie eine hochkalorische Ernährung erfordern von den Betroffenen ein hohes Maß an Disziplin bei einem enormen zeitlichen Aufwand. Allein die Krankengymnastik kann teilweise bis zu 3 Std am Tag dauern. Mit unserem Projekt wollen wir helfen diesen Zeitaufwand durch eine mobile Krankengymnastik für unsere schwerkranken Betroffenen in unserer Region zu reduzieren.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Unsere Zielgruppe sind die an Mukoviszidose erkrankten Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Ortenau. Wir wollen Hilfe zur Selbsthilfe leisten und unseren Mukoviszidose Patienten sowie ihren Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Durch unser Projekt wollen wir für unsere Betroffenen die beste medizinische Versorgung bieten und sie in ihrem täglichen Kampf mit ihrer bis heute unheilbaren Krankheit zu unterstützen.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Der Mukoviszidose e.V. vernetzt Mukoviszidose-Patienten, ihre Angehörigen, alle Behandler wie Ärzte, Therapeuten, Pflegekräfte sowie Forscher. Der Verein bündelt unterschiedliche Erfahrungen, Kompetenzen und Perspektiven mit dem Ziel, jedem Betroffenen ein möglichst selbstbestimmtes Leben mit Mukoviszidose zu ermöglichen. Wir wollen, daß Mukoviszidose heilbar wird. Bis dahin sollen unsere Patienten eine möglichst gute Behandlung und Betreuung erfahren.

Hierfür brauchen wir Ihre Hilfe !

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir finanzieren mit dem Geld die Kosten, die von unseren Krankenkassen bei der Behandlung vor Ort nicht übernommen werden. Hierzu zählen die Fahrtkosten in die Wohnorte unserer Betroffenen sowie der erhöhte Zeitaufwand für unsere Therapeuten.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt steht die Selbsthilfegruppe Mukoviszidose Ortenau. Wir sind eine Regionalgruppe des Mukoviszidose e. V. Landesverband Baden-Württemberg der wiederum dem Mukoviszidose e.V. Bundesverband mit Sitz in Bonn angehört. Die Selbsthilfegruppe Ortenau besteht aus ca. 50 Betroffenen. Unser Gruppensprecher ist zur Zeit Frau Basler aus 77855 Achern. Der Projektinitiator Willi Kohler ist Mitglied dieser Gruppe und kümmert sich seit der Geburt seiner an Mukoviszidose erkrankten Tochter im Jahre 1982 ehrenamtlich um die Belange unserer Erkrankten. Herr Kohler ist neben seinem Engagement in der Ortenau seit Jahren im Vorstand des Landesverbandes Baden-Württemberg und vertritt dort mit den weiteren Vorstandsmitgliedern die Belange unserer Betroffenen in unserem Bundesland.

Initiatoren des Crowdfundingprojekts

von links: Klaus Gras, Willi Kohler (Foto: Selbsthilfegruppe Mukoviszidose Ortenau)

Vortrag: Alternative Heilmethoden bei Mukoviszidos

Vortrag Alternative Heilmethoden bei Mukoviszidose

Stefania Basler (li.), Manuela Ott (re.)

Am 29.11. lud die Selbsthilfegruppe Mukoviszidose Ortenau die Heilpraktikerin und leidenschaftliche Tänzerin Manuela Ott aus Wiesbaden zu einem Vortrag über Alternative Heilmethoden bei Mukoviszidose ein. Frau Ott wurde 1967 geboren und erhielt 1968 ihre Mukoviszidose Diagnose. Seit 1993 arbeitet sie in eigener Praxis in Wiesbaden. Zusätzlich zu ihrer Heilpraktikerausbildung hat sie eine TCM Ausbildung und eine Ausbildung im Bereich der chinesischen Kräuter. Vor nunmehr 14,5 Jahren wurde Manuela Ott im Endstadium der Mukoviszidose Doppel-Lunge-transplantiert.

Im Laufe des Vortrages stellte sie die TCM (Traditionelle Chinesische Medizin), die Klassische Homöopathie, die Osteopathie, die Dunkelfelddiagnostik und die Psychoenergetik vor. Ziel der alternativen Therapiemöglichkeiten sei es unter anderem die Nebenwirkungen der konventionellen Schulmedizin abzumildern. Die Stärkung des Immunsystems stehe im Mittelpunkt, sowie die Stärkung des Organismus und des Wohlbefindens. Wichtig für die körperliche Gesundheit sei es die psychische Belastung der Patienten und der Angehörigen im Blick zu behalten. Im Bereich der TCM wurden Verfahren wir Akupunktur, Moxibustion und das Gitter-Tape besprochen.

Ein wichtiges Augenmerk liege laut Manuela Ott auch auf der Ernährung. Sie arbeitet mit der Ernährungslehre nach 5 Elementen, Kraftsuppen und Getreidekuren. Wichtig sei eine Ernährung den Jahreszeiten entsprechend.

Die Klassische Homöopathie arbeitet nach dem Grundsatz „Similia similibus curentur.“ („Ähnliches möge mit Ähnlichem geheitl werden.“). Wichtig beim Einsatz der Klassischen Homöopathie sei die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Homöopathen.

Die Osteopathie helfe bei CF-Patienten die Funktion und Bewegung der Organe aufrecht zu erhalten. Eine osteopathische Behandlung ist nach Frau Ott alle 6-8 Wochen sinnvoll.

Zur Diagnostik nutzt Frau Ott in ihrer Praxis die Dunkelfelddiagnostik. Die Untersuchung veranschaulicht die Aktivität und Funktionstüchtigkeit der Blutbestandteile.

Neben den körperlichen Gesichtspunkten seien die Gedanken ein wichtiger Bestandteil der Gesundheit. Um Glaubenssätze umzuprogrammieren verwendet Frau Ott die Psychoenergetik.

Zusammenfassend sei es wichtig festzuhalten, dass die Alternativen Heilmethoden lediglich in Zusammenarbeit mit der Schulmedizin ihre Anwendung finden sollten. Alternativmediziner, die dem CF-Patienten vorschlagen alle Medikamente abzusetzen seien nicht als seriös einzustufen.

Der Vortrag fand bei den Anwesenden großen Anklang und viele Fragen konnten beantwortet werden. Anwesend waren Patienten, Eltern, Physiotherapeuten und auch eine Kinderärztin. Wir danken Frau Ott an dieser Stelle für ihr Engagement und die Bereitschaft den Weg von Wiesbaden auf sich zu nehmen und uns einen Einblick in die Alternativen Heilmethoden zu geben.

Weitere Informationen zu Manuela Ott sind auf ihrer Homepage zu finden: http://www.well-etage.de/